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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Nutzung der SaaS-Plattform yogastudio-manager.de – Stand: Februar 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „Yogastudio-Manager" unter der Domain yogastudio-manager.de einschließlich aller Subdomains (nachfolgend „Plattform").

(2) Anbieter der Plattform ist:

Reinhold Kruse
Diestelkamp 5
49328 Melle
E-Mail: info@reinhold-kruse.de

(nachfolgend „Anbieter")

(3) Vertragspartner des Anbieters ist die natürliche oder juristische Person, die ein Studio-Konto auf der Plattform registriert (nachfolgend „Kunde" oder „Studio-Inhaber").

(4) Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er die Plattform im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit nutzt. Es handelt sich nicht um einen Verbrauchervertrag. Der Anbieter ist berechtigt, einen geeigneten Nachweis der unternehmerischen Tätigkeit zu verlangen.

(5) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte Software zur Verwaltung von Yogastudios zur Verfügung. Die Plattform umfasst insbesondere:

  • Admin-Bereich: Verwaltung von Teilnehmern, Kursen, Karten, Rechnungen, Buchhaltung, Yogalehrern, Benutzern und Stammdaten
  • Yogalehrer-Bereich: Verwaltung von Stunden und Anwesenheiten durch Yogalehrer mit eingeschränktem Zugang
  • Teilnehmerportal: Token-basierter Zugang für Teilnehmer zur Einsicht ihrer Daten, Karten und Rechnungen
  • Öffentliche Website: Optionale, vom Anbieter gehostete öffentliche Website für das Studio (SPA)

(2) Die Software wird als SaaS (Software as a Service) bereitgestellt. Der Kunde greift über einen Webbrowser auf die Plattform zu. Eine Installation auf eigenen Systemen ist nicht erforderlich und nicht vorgesehen.

(3) Der Kunde erhält eine eigene Subdomain ({kennung}.yogastudio-manager.de). Optional kann eine eigene Domain eingebunden werden.

(4) Der Kunde kann zwischen zwei Website-Modi wählen:

  • Integrierte Website: Die Plattform stellt eine öffentliche Website für das Studio bereit, die über ein Content-Management-System im Admin-Bereich verwaltet wird.
  • Externe Website: Das Studio nutzt eine eigene, externe Website. Die Website-Funktionen der Plattform werden in diesem Fall deaktiviert.

(5) Der Anbieter räumt dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an der Plattform für die Dauer des Vertrags ein. Das Nutzungsrecht ist auf die vertragsmäßige Nutzung durch das jeweilige Studio beschränkt.

§ 3 Vertragsschluss und Registrierung

(1) Der Vertragsschluss erfolgt durch die Registrierung auf der Plattform. Die Registrierung setzt die Angabe folgender Daten voraus:

  • Studio-Name
  • Vorname und Nachname des Inhabers
  • E-Mail-Adresse

(2) Nach der Registrierung erhält der Kunde eine E-Mail mit einem Bestätigungslink (Double Opt-In). Der Vertrag kommt mit Klick auf den Bestätigungslink zustande.

(3) Nach der Bestätigung wird das Studio-Konto automatisch eingerichtet (Provisioning). Der Kunde erhält eine E-Mail mit seinen Zugangsdaten.

(4) Der Anbieter behält sich vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 4 Kostenloser Testzeitraum (Trial)

(1) Jeder Neukunde erhält einen kostenlosen Testzeitraum von 30 Kalendertagen ab dem Zeitpunkt der erfolgreichen Registrierung (nachfolgend „Trial").

(2) Während des Trials steht der volle Funktionsumfang der Plattform zur Verfügung. Zur Veranschaulichung werden Beispieldaten (Demo-Daten) vorinstalliert.

(3) Der Trial endet automatisch nach Ablauf der 30 Tage. Es erfolgt keine automatische Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement.

(4) Nach Ablauf des Trials wird der Zugang zum Admin-Bereich und Yogalehrer-Bereich gesperrt. Das Teilnehmerportal und eine eventuell eingerichtete öffentliche Website bleiben für einen Übergangszeitraum erreichbar.

(5) Die Daten des Kunden werden nach Ablauf des Trials für weitere 90 Kalendertage aufbewahrt (Grace Period). Innerhalb dieser Frist kann der Kunde ein Upgrade auf ein kostenpflichtiges Abonnement vornehmen, ohne dass Daten verloren gehen. Nach Ablauf der Grace Period werden alle Daten unwiderruflich gelöscht.

(6) Der Kunde wird per E-Mail über den bevorstehenden Ablauf des Trials informiert (7 Tage und 1 Tag vor Ablauf).

§ 5 Leistungsumfang und Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter stellt die Plattform in der jeweils aktuellen Version zur Verfügung. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Plattform zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform weiterzuentwickeln, zu ändern und zu verbessern, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und den Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt.

(3) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform. Es wird keine Mindestverfügbarkeit geschuldet. Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.

(4) Die Plattform wird auf Servern in Deutschland gehostet (Anbieter: ALL-INKL.COM, Friedersdorf). Der Anbieter ist berechtigt, den Hosting-Anbieter zu wechseln, sofern die Daten weiterhin innerhalb der Europäischen Union verarbeitet werden.

(5) Der Kunde ist für die Bereitstellung einer geeigneten Internetverbindung und eines aktuellen Webbrowsers selbst verantwortlich.

§ 6 Preise und Abrechnung

(1) Nach Ablauf des kostenlosen Testzeitraums ist die Nutzung der Plattform kostenpflichtig.

(2) Die Abrechnung erfolgt jährlich auf Basis der tatsächlichen Nutzung. Berechnungsgrundlage ist die Anzahl eindeutiger Teilnehmer, die im Abrechnungsjahr (Kalenderjahr) mindestens eine Yogastunde besucht haben (erfasste Anwesenheit).

(3) Der Preis beträgt derzeit 4,00 EUR (netto) pro Teilnehmer und Abrechnungsjahr. Hinzu kommt die gesetzliche Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe (derzeit 19 %). Die jährliche Mindestvergütung beträgt 150,00 EUR (netto) pro Abrechnungsjahr.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Abrechnungsjahres anzupassen. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung.

(5) Die Abrechnung erfolgt durch Rechnungsstellung per E-Mail. Die Rechnung enthält eine Auflistung der Berechnungsgrundlage (Anzahl Teilnehmer).

(6) Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto.

(7) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform nach erfolgloser Mahnung zu sperren. Die Pflicht zur Datenspeicherung bleibt von der Sperrung unberührt.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die über seinen Zugang erfolgen, soweit er dies zu vertreten hat.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, die Plattform nur für rechtmäßige Zwecke zu nutzen und keine rechtswidrigen Inhalte über die Plattform zu verbreiten, zu speichern oder zugänglich zu machen.

(3) Der Kunde ist für die Richtigkeit und Rechtmäßigkeit der von ihm eingegebenen Daten verantwortlich. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Daten seiner Teilnehmer und Yogalehrer.

(4) Der Kunde ist dafür verantwortlich, die datenschutzrechtlichen Anforderungen gegenüber seinen Teilnehmern und Yogalehrern zu erfüllen (insbesondere Informationspflichten nach Art. 13/14 DSGVO). Der Anbieter stellt hierfür eine Vorlage bereit.

(5) Der Kunde verpflichtet sich, die Plattform nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere nicht:

  • die Plattform zu überlasten oder deren Betrieb zu stören
  • Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder zu testen
  • auf Daten anderer Studios zuzugreifen oder dies zu versuchen
  • die Plattform zur Speicherung oder Verbreitung von Schadsoftware zu nutzen

(6) Sofern der Kunde die optionale öffentliche Website nutzt, ist er für deren Inhalte allein verantwortlich. Der Anbieter übernimmt keine Prüfpflicht hinsichtlich der Studio-Inhalte.

(7) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung seines Zugangs vorliegen.

(8) Die Nutzung ist auf das jeweilige Studio beschränkt. Eine Weitergabe oder Unterlizenzierung des Zugangs an Dritte außerhalb des eigenen Studios ist unzulässig.

(9) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund rechtswidriger Inhalte oder rechtswidriger Datenverarbeitung durch den Kunden geltend gemacht werden. Der Kunde übernimmt die Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung des Anbieters einschließlich sämtlicher Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe.

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Die Einzelheiten sind in der Datenschutzerklärung dargelegt.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (insbesondere Teilnehmerdaten, Yogalehrer-Daten, Rechnungsdaten), geschieht dies auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Der AVV ist Bestandteil dieses Vertrages und wird bei der Registrierung akzeptiert.

(3) Der Anbieter verarbeitet die Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland.

(4) Der Anbieter setzt folgende Unterauftragsverarbeiter ein:

  • ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich, Friedersdorf, Deutschland (Hosting und Serverinfrastruktur)

Änderungen bei Unterauftragsverarbeitern werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.

(5) Der Kunde ist alleiniger Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die über die Plattform verarbeiteten personenbezogenen Daten seiner Teilnehmer und Yogalehrer.

§ 9 Datensicherung und Datenexport

(1) Der Anbieter führt regelmäßige Datensicherungen durch. Die Datensicherung dient der Wiederherstellung im Falle technischer Störungen und ersetzt nicht die Eigenverantwortung des Kunden für seine Daten.

(2) Der Kunde kann seine Daten jederzeit über die Export-Funktion im Admin-Bereich als CSV oder JSON herunterladen. Der Anbieter empfiehlt regelmäßige Exporte als zusätzliche Sicherung.

(3) Bei Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden innerhalb der 90-tägigen Aufbewahrungsfrist die Möglichkeit zum Datenexport bereit. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten unwiderruflich gelöscht.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die vom Kunden im letzten Abrechnungsjahr gezahlte Vergütung.

(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Der Anbieter haftet nicht für:

  • Störungen, die auf Umstände zurückzuführen sind, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen (höhere Gewalt, Störungen beim Hosting-Anbieter, Internetausfälle)
  • Datenverlust, der auf unterlassene Datensicherung durch den Kunden zurückzuführen ist
  • Schäden, die durch missbräuchliche oder vertragswidrige Nutzung der Plattform durch den Kunden entstehen
  • Inhalte, die der Kunde oder dessen Teilnehmer auf der Plattform einstellen

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(6) Die Haftung nach Art. 82 DSGVO bleibt von den vorstehenden Beschränkungen unberührt.

§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendermonats kündigen. Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).

(3) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn:

  • der Kunde trotz Mahnung und Nachfristsetzung mit der Zahlung von mindestens einer Rechnung in Verzug ist
  • der Kunde die Plattform in erheblicher Weise missbräuchlich nutzt
  • der Kunde gegen wesentliche Bestimmungen dieser AGB verstößt

(4) Nach Wirksamwerden der Kündigung wird der Zugang gesperrt. Die Daten werden für 90 Tage aufbewahrt und danach vollständig gelöscht (siehe § 9 Abs. 3). Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.

(5) Der Kunde hat bis zum Ende der 90-tägigen Aufbewahrungsfrist die Möglichkeit, seine Daten zu exportieren. Nach Ablauf dieser Frist besteht kein Anspruch auf Herausgabe der Daten.

§ 12 Geheimhaltung

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

(2) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die:

  • öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass die empfangende Partei dies zu vertreten hat
  • der empfangenden Partei bereits vor Erhalt bekannt waren
  • aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen

(3) Die Geheimhaltungspflicht besteht über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus fort.

§ 13 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit die Änderungen für den Kunden zumutbar sind.

(2) Der Anbieter wird den Kunden über Änderungen der AGB mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten per E-Mail informieren.

(3) Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung schriftlich widerspricht. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Widerspruchsmöglichkeit und die Folgen des Schweigens hinweisen.

(4) Widerspricht der Kunde der Änderung, besteht der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort. Der Anbieter hat in diesem Fall das Recht, den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende zu kündigen.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Melle, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform.

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